21 März Neue Ausstellung: „Aufarbeitung“
Aufarbeitung – Die DDR in der Erinnerungskultur

Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des bekannten Historikers Dr. Stefan Wolle erzählt vom Umgang mit der Geschichte und den Hinterlassenschaften der SED-Diktatur nach 1990.
Seit ihrem Ende wird die DDR in unzähligen Büchern analysiert, in Ausstellungen musealsiert, auf Podien diskutiert, in Filmen und Theaterstücken neu inszeniert und in Lehrpläne integriert. All dies ist Teil der Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit, die bis heute nicht abgeschlossen ist.
Unzählige Straßen wurden in Ostdeutschland umbenannt und die meisten Denkmäler, die an den untergegangenen Staatssozialismus erinnerten, wurden in den letzten 35 Jahren aus dem öffentlichen Raum entfernt. Während eine wachsende Zahl von Gedenkstätten an Opposition und Widerstand sowie an die Opfer der Diktatur erinnert, zieren die Symbole der DDR bis heute so manche Datsche, werden trotzig auf Demonstrationen gezeigt oder zur Verkaufsförderung auf Lebensmittelkonserven gedruckt.
All dies thematisiert die Ausstellung, die bis zum September 2024 im Grenzlandmuseum Eichsfeld präsentiert wird. 20 Tafeln präsentieren prägnante Texte, 110 Fotos, Statistiken und Karikaturen. QR-Codes verlinken auf passende Videoclips im Internet.
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