Neue Infostelen 2025

Außenansicht Grenzlandmuseum

Neue Infostelen 2025

Bei Ecklingerode fand am 25. Mai 2025 gemeinsam mit dem Bürgermeister René Sieber und mehreren Einwohnern die Einweihung einer neuen Informationstafel zum Leben im Grenzgebiet und lokalen Fluchtvorfällen statt.

Das Grenzlandmuseum weiht im Laufe des Jahres an der thüringisch-niedersächsischen Grenze insgesamt drei neue Informationstafeln ein. Sie sind für Standorte in Ecklingerode, Brochthausen und Böseckendorf geplant und werden mit Gemeindevertretern im Rahmen von Gedenkveranstaltungen eingeweiht.

Themen der Tafeln sind das alltägliche Leben mit der Grenze, lokale Fluchtvorfälle und die Grenzöffnung des Jahres 1989, die jeweils anhand lokaler Beispiele, Fotos und Dokumente aus dem Archiv des Grenzlandmuseums erzählt werden.

Am 13. August wurde dann vor einer Wanderung auf den Spuren der Massenflucht von Böseckendorf im Jahr 1961 eine neue Informationstafel zur Grenzgeschichte des Ortes feierlich eingeweiht.

Mit den neuen Informationstafeln soll auch an Orten außerhalb des Museumsgeländes über die Geschichte des geteilten Eichsfelds und der innerdeutschen Grenze informiert und vor Ort zum generationsübergreifenden Austausch eingeladen werden. Zugleich sollen mit dem Angebot Touristen, die in der Region Urlaub machen, und Wanderer am Grünen Band erreicht werden.

Gefördert wurden die Tafeln durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur aus Spendenmitteln der Erbengemeinschaft Heimpel. Zweck des durch die Spenden ins Leben gerufene Förderprogramm ist es, die Erweiterung, Überarbeitung oder Erstellung von Informationsangeboten zu unterstützen und damit einen Beitrag zur Erinnerungskultur im vormaligen Grenzgebiet zu leisten. Mehr Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den Einweihungsveranstaltungen und den Termin für die Einweihung der Tafel in Brochthausen finden Sie zu gegebenem Zeitpunkt auf der Facebook– und Instagram-Seite des Grenzlandmuseums Eichsfeld.

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