Filmnachmittag zwischen Tradition und Wandel

9. Oktober 2026

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld, das Stadtteilbüro Leinefelde Südstadt und das Frauenzentrum Leinefelde laden zu einem Filmnachmittag über die Geschichte des Eichsfeldes, die Veränderungen in der Region im 20. Jahrhundert und den gegenwärtigen Umgang mit der Vergangenheit ein.

 

Im Vorfeld der Filmvorführung wird die Ausstellung „30 Jahre Grenzlandmuseum“ im Rahmen einer Kurzführung vorgestellt. Anhand von Fotografien, Zeitungsartikeln sowie Radio- und Fernsehbeiträgen gibt sie Einblicke in die Entstehung und Entwicklung des Museums und beleuchtet darüber hinaus die Geschichte des geteilten Eichsfeldes und die museale Aufarbeitung der Teilungsgeschichte im wiedervereinigten Deutschland.

Anschließend wird der DEFA-Dokumentarfilm „Das Eichsfeld“ aus dem Jahr 1987 gezeigt. Der Film vermittelt einen zeitgenössischen Blick auf die Landschaft, Ortschaften und auf die Bevölkerung des in der DDR gelegenen Eichsfeldes. Thematisiert wird unter anderem der von der SED-Führung im Jahr 1958 beschlossene Eichsfeldplan, der u.a. mit der Ansiedlung der Baumwollspinnerei in Leinefelde und des Zementwerks Deuna die industrielle Entwicklung der Region maßgeblich prägte. Darüber hinaus gibt der Film Einblicke in Landwirtschaft und Handwerk, kirchliches Leben, Dorffeste, kulturelle Aktivitäten und den Alltag der Menschen.

 

Da die Plätze für die Filmvorführung am 9. Oktober begrenzt sind, wird um eine Anmeldung gebeten. Telefonisch unter 03605 – 518788 oder persönlich im Frauenzentrum Leinefelde. Der Eintritt ist frei.

auf einen Blick

9. Oktober 2026

14:30 bis 16:30 Uhr

Frauenzentrum Leinefelde

Jahnstraße 12, 37327 Leinefelde-Worbis

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Frauenzentrums Leinefelde, des Stadtteilbüros Leinefelde Südstadt und des Grenzlandmuseums Eichsfeld. Sie wird gefördert durch die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden.