Gedenkwochenende zum Mauerbau

13. August 2021

60. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer

 

Der Mauerbau war nicht nur auf Berlin beschränkt, sondern hatte auch Auswirkungen auf die innerdeutsche Grenze:

 

Nach dem 13. August 1961 kam es zum Ausbau der Grenzanlagen und zur Militarisierung des Grenzregimes. Zum ersten Mal wurden von der DDR an der Grenze Minen verlegt.

Eine Folge der Abriegelung war zudem im Oktober 1961 die Aussiedlung von als „politisch unzuverlässig“ angesehenen Menschen aus dem Grenzgebiet in das Hinterland der DDR. Durch die « Aktion Kornblume » verloren allein im Eichsfeld und dem Rest des damaligen Bezirks Erfurt über 500 Menschen ihre Heimat.

auf einen Blick

13.-15. August 2021

Bildungsstätte

Duderstädter Straße 7-9, 37339 Teistungen

Noch unmittelbar vor dem Beginn der Zwangsaussiedlung am 3. Oktober 1961 gelang 14 Familien aus dem Dorf Böseckendorf gemeinsam die Flucht in den niedersächsischen Teil des Eichsfeldes.

 

Das Grenzlandmuseum erinnert mit verschiedenen Angeboten an den Mauerbau und damit einhergehende Ereignisse.

Titelbild der Südhannoverschen Volkszeitung
(Duderstadt, 14. August 1961)

 

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