Zum Ende der DDR gab es nur noch 78 zentral zugelassene Verlage. Der Verlagshistoriker Dr. Christoph Links fragt in seinem Buch, warum in der DDR so viele Verlage verschwanden. Wurden sie aus politischen Gründen enteignet, sind sie in den Westen abgewandert oder wurden sie gegen ihren Willen fusioniert?
Dahinter steht die grundsätzliche Frage, mit welchen Methoden die SED-Führung im Bereich der Kulturwirtschaft agierte und wie sie geistige und wirtschaftliche Konkurrenz aus dem Wege räumte.
In seinem Vortrag wird Christoph Links auf viele betroffene Verlage aus der Region eingehen und auch die Geschichte des Cordier-Verlags in Heiligenstadt beleuchten.