Zeitzeugengespräch "Zwangsadoption und Säuglingstod in der DDR"

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Ort: Bildungsstätte

Informationsabend zum Thema Zwangsadoption und Säuglingstod in der DDR

Noch immer ist ungewiss, wie viele politisch motivierte Zwangsadoptionen es in der DDR gab. Opfervereine schätzen, dass bis zu 10.000 Kinder von DDR-Behörden gegen den Willen der Eltern zur Adoption freigegeben wurden.Die Suchanfragen bei den Vereinen steigen, weitere Forschungen sind notwendig und wichtig. Bei der Informationsveranstaltung im Grenzlandmuseum berichten drei Betroffene von ihren Schicksalen und ihrem Umgang mit dem Verlust des Kindes. Die Besucher erhalten einen Einblick in die emotionalen Herausforderungen und immer neuen Schwierigkeiten, die die Suche nach dem eigenen Kind, auch 27 Jahre nach der deutschen Einheit, mit sich bringt.

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